In den mittelalterlichen niederfränkischen Gebieten, erst viel später politisch in den Niederlanden und Belgien aufgegangen, entstanden einige sehr bemerkenswerte große Kathedralen, von denen die brabantischen und flämischen am kunstvollsten ausfielen. Einige der Bauten, in s`Herzogenbusch in Holland, sowie Antwerpen, Löwen, und Brüssel sollen in verschiedenen Entwürfen variiert werden.

Der Dom in Antwerpen sollte tatsächlich einen gewaltigen Vierungsturm erhalten, der hier mit steinernem achteckigen Unterbau und hohem hölzernem Helm versehen wird und etwa 160 Meter erreicht. In Löwen wird der dreitürmig angelegte Fassadenbau in seinen Proportionen verbessert, indem frühere Zwischengeschosse verändert werden, womit die Fassade eine Gesamthöhe von ca. 145 Metern erhält. In Brüssel wird der Kathedrale St. Gudule sowie die mächtige hier nach ursprünglichem neugotischem Entwurf erdachte Herz-Jesu-Kirche als Idealkathedrale mit sieben Türmen dargestellt.

Zuletzt soll auch ein Vollendungsentwurf für ein Profanbau dargestellt werden: Dem Rathausturm von Brügge, als Belfried erreicht er nun eine Höhe von 123 Metern.