Architektur im Kopf

von Matthias Walther

Regensburg

Die alte Stadt versinnbildlicht die Tradition als frühe Bayerische Hauptstadt der Agilofinger mit dem Status als Bischofssitz und späterer Freier Reichsstadt mit dem immerwährenden Reichstag.
Bemerkenswert ist der große gotische Dom mit seiner mächtigen erst im 19. Jahrhundert ausgebauten Doppelturmfassade. Von Anfang an war aber auch ein schöner Laternenturm über der Vierung projektiert, der hierbei als Turm mit Kuppeldach gezeigt wird. Kleiner aber in seiner einzigartigen Originalität nicht weniger bemerkenswert als der Dom, ist die als Wallfahrtskirche geplante Kirche zur Schönen Maria hervorzuheben. Dieser  Bau als Verbindung eines hexagonalen Zentralbaus mit einem Langhaus und Chor sowie hohen Türmen wurde in diesen Plänen in der Dachzone und den Türmen leicht variiert, sonst entspricht er aber weitgehend den Originalplänen des Hans Hiebers.
Wichtigstes profanes Gebäude der Stadt ist das Rathaus mit dem Saal des alten Reichstages. Diese Gebäudegruppe wird nun als monumentale geschichtliche Wiedergabe mehrerer Bauzustände gezeigt, insbesondere auch mit dem sogenannten Marktturm, der heutzutage verschwunden ist. Hierbei werden die einzelnen Formen der Turmabschlüsse und Fassaden überarbeitet.